Posterous theme by Cory Watilo

Filed under: Fürth ist toll

Unbezahlbar:

Auf dem Heimweg vom Französischkurs beim türkischen Imbiss einer Gruppe Japanern auf englisch den Unterschied zwischen griechischem Gyros und türkischem Döner erklären und dabei von einem Algerier unterstützt werden.

Fürth: Ich liebe dich!

Kleiner Nach- und Vorgeschmack

Der echte Färdder kann nicht ohne seine heißgeliebte/-gehasste Kärwa: Wenn sie nicht läuft, sehnt man sie herbei. Wenn sie denn da ist schimpft man über die Nämbercher, die hier die Straßen verstopfen.
Selten jedoch hab ich eine so aufwendige Liebeserklärung an dieses Fest gesehen wie Sie 'Faszination Fürth' hier erstellt hat: Er muss tagelang mit Fotoapparat und Stativ unterwegs gewesen sein, um aberzilliarden Einzelbilder zu schießen, die er zu einem wunderschönen Film zusammengestellt hat. Da kann ich schlichtweg nur den Hut ziehen.

Warmhüpfen gegen die Kälte (...und eine Handvoll Nazis)

Ausgerechnet am bislang kältesten Tag des Winters meinten die 'Freien Nationalisten Nürnberg', bei mir ums Eck den in der Fürther Südstadt lebenden Menschen mit Migrationshintergrund die Ausweisung anzudrohen. Da aber die von mir geliebte Südstadt sehr abwechslungsreich, charmant und vielfältig bevölkert ist, hab ich mich mit ~700 Menschen, die das genauso sahen, in die Kälte gestellt und versucht, den Unfug hier zu blockieren. Leider nicht ganz von Erfolg gekrönt, denn mit 3h Verspätung kamen sie dann leider doch (aber noch nichtmal ein ganzer Bus voll), nachdem sie sich am Nürnberger Bahnhof, an der Frankenstraße und sonstwo stundenlang alles mögliche ab- und eingefroren haben. Denn die bessere Musik zum warmtanzen hatten eindeutig wir (OK, nicht gerade während ich filmte ;-) )...

 

Fürsorge

Neulich stellte ich doch hocherfreut fest, dass der Betreiber einer meiner Lieblingskneipen in der Fürther Altstadt doch ganz besonders an die Unversehrtheit des Kopfes großgewachsener Gäste denkt: Falls diese glauben, dass es hinter der eher niedrigen Tür zur Herrentoilette eine Bergab-Stufe gibt, so dass man sich das Kopfeinziehen sparen kann, so werden sie durch ein Schild, angebracht in der Zielgruppe angemessener Höhe, darauf hingewiesen, dass dem eben nicht so ist.

Am Zugang zur Damentoilette gibt es einen solchen Hinweis nicht. Ob die Gästinnen des Lokals eher kleiner sind oder aber dem männlichen Pendant intellektuell-pragmatisch überlegen sind und diesen Hinweis daher nicht benötigen bleibt Bestandteil weiterer Forschungen.

Fürsorge