Posterous theme by Cory Watilo

Bloggen auf Fascho komm raus...

Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Matthew Lyons definiert Faschismus folgendermaßen:

Faschismus ist eine Form rechtsextremer Ideologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht. Er betont einen Mythos von nationaler oder rassischer Wiedergeburt nach einer Periode des Niedergangs und Zerfalls.

Der deutsche Blogger fefe schreibt über den Apple-Gründer und -CEO Steve Jobs:

Das ist eigentlich nur deswegen witzig, weil Jobs den Ruf hat, ein Fascho zu sein, wenn es um Demos geht.

Zum Verständnis: Demo bedeutet hier nicht etwa das im §8 GG verankerte Demonstrationsrecht, sondern schlichtweg die Vorführung eines neuen Mobiltelefons.

Eine Moral von der Geschicht gibt es wohl nicht, aber vielleicht sollte man Wörter, von deren Bedeutung man womöglich nur weiß, dass sie irgendwie abwertend sind, schlichtweg nicht benutzen.

 

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1 Comment

Jun 09, 2010
Martin said...
Ich finde den Satz eher interessant, ja typisch für diese Zeit:
Einerseits bedient sich der Autor sorglos einer wenn auch nicht guten so doch zumindest alten linken Tradition, "Fascho" einfach als Synonym für "Arschloch" zu verwenden, andererseits kommt ihm aber nicht in den Sinn, man könne unter einer Demo etwas anderes verstehen, als eine Produktpräsentation.

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