Achtet auf die Ambosse
In diesem Sinne: Ein tolles Jahr 2012 und mögen euch die meisten Ambosse verfehlen!
In diesem Sinne: Ein tolles Jahr 2012 und mögen euch die meisten Ambosse verfehlen!
Das obenstehende Bild stammt vom Wikimedia-Commons-Benutzer Roland zh und unterliegt der Creative-Commons-Lizenz CC-by-sa 3.0.
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Das obenstehende Bild stammt von Dov Harrington und unterliegt der Creative-Commons-Lizenz CC-by 2.0.
Kurzes Update: Seit gestern bin ich unter die wachsende Gemeinde der Smartphone-Benutzer gegangen. Zum einen machte an meinem guten, alten Rasierer die Tastatur so langsam schlapp, zum anderen fand es es manchmal überflüssig, mich durch Klingeln oder Vibrieren auf eingehende Anrufe aufmerksam zu machen. Dies kombiniert mit einem sehr guten Angebot eines lokalen Elektronikmarktes lies mich dann zu einem vertragsfreien Android-befeuerten "Samsung Galaxy Plus" greifen. Die Gefahr besteht also, dass ich euch in Zukunft zu viel mehr passenden und unpassenden Gelegenheiten mit meinem geistigen Unfug bombardiere. Noch habt ihr Ruhe, denn die Freischaltung meiner Internetflat bei meinem Provider braucht 2-3 Tage und ist daher nicht vor morgen zu erwarten.
Das Sportmagazin "Kicker" im Jahr 1927 über die Fürther Fußballkunst:
Die Kunst der Kleeblättler ist ja viel zu bekannt, um viele Worte zu verlieren – es bleibt das Fürther System immer ein Hymnus an die Schönheit – aus jeder Bewegung und aus jedem Gedankeneinfall klingt das Erfülltsein von der Herrlichkeit des Fußballspiels. – Es ist das Verdienst Townleys! Nie hat eine andere deutsche Fußballmannschaft den klassischen Fußball in derselben Grazie beherrscht als die Fürther Spielvereinigung, auch der KFV (= Karlsruher Fußballverein) und der Club in ihren besten Zeiten nicht.
Vgl. auch den Artikel "Fürther Flachpass" im FürthWiki.
In einer Woche gehts für mich in den wohlverdienten Urlaub. Das Ziel ist eine 10tägige Rundreise über die grüne Insel. Eine solche Reise in die europäischen Randlagen ist natürlich nicht ganz ohne Herausforderungen: Wetter, Linksverkehr, regionale Küche...
Wer Interesse daran hat, kann den Expeditionsfortschritt auf diesem Zweitblog verfolgen. Die Intensität der dortigen Posts hängt natürlich direkt von der Verfügbarkeit von Internetzugängen, der Zeit und der Lust ab: Primär ists halt Urlaub.
Heimradeln vom Büro mit einem kleinen Umweg zum Kontrollbesuch beim Zahnarzt. An und für sich unspektakulär, wäre da nicht 300m vor der Heimat noch ein aufdringlicher Autofahrer gewesen.
Auf der Fürther Karolinenstraße Richtung Westen fahrend war ich noch ca. 150 Meter vom links abbiegen in die Flößaustraße entfernt, als ich wenige Meter hinter mir ein Auto bemerkte, welcher, obwohl kein Gegenverkehr kam, stur hinter mir blieb in einem Abstand von höchstens 5 Metern. Nun bin ich ein umgänglicher Radfahrer und so deutete ich ihm mit der linken Hand an, dass er überholen kann (es war noch hinreichend weit bis zum abbiegen) und er nicht damit rechnen muss, dass ich kurzfristig doch noch links über die Straße ziehen werde. Er ignorierte dies und blieb weiter stur 'an meinem Hinterrad kleben', deutlich näher als der in der Fahrschule brav erlernte 'halbe Tachoabstand'. Nun wurde es mir ein wenig zu schummerig, also fuhr ich rechts ran und blieb stehen. Wer die Fahrbahnoberfläche an der Karolinenstraße kennt, weiß, dass das eine holprig-wacklige Angelegenheit ist. Das Auto, ein feldwaldwiesen-khaki-grüner Mercedes mit Fürther Kennzeichen, fährt vorbei, bog links in die Flößaustraße ab und blieb mitten auf der Straße mit Warnblinker stehen. Als Täglich-ins-Büro-Radler sehe ich ständig ähnlich bizarre Manöver und daher zog ich nur kurz die Stirn kraus, trat wieder in die Pedale und bog dann auch links ab, rechts an dem nach wie vor mitten auf der Straße stehenden Wagen vorbei.
Da erscholl ein Hupen. Und noch eins. Der Wagen gibt Gas, zieht an mir vorbei, fährt rechts ran, reißt die Tür auf und ruft mir, der ich mittlerweile wieder fast auf gleicher Höhe war, ein "Halt, Polizei!" entgegen. Nun war ich doch endgültig baff und blieb, mehr aus Verdutztheit denn aus staatsbürgerlichem Gehorsam, ein paar Meter weiter stehen. Der Fahrer steigt aus, kommt auf mich zu und fragt in einem Ton, der keinen Widerspruch oder Antwortverweigerung zulässt: "Sind Sie betrunken?" und zeigt mir dabei ein Ausweisdokument, auf dem ich auf die Schnelle zwar ein Dienstsiegel mit Bundesadler und irgendwas mit Polizei, aber keinen Namen oder Dienststelle erkennen konnte. Ich so: "Nein, wie kommen Sie darauf?", er so (in weiterhin ausgesprochen agressiven, autoritären Ton) "So wie Sie da gerade rumgewackelt sind, muss man ja zu der Annahme kommen. Fahren Sie einfach geradeaus und fuchteln sie nicht wild rum. Ich wäre ja fast mit Ihnen kollidiert." Auf meinen Einwand, dass ich mich durch sein dichtes Auffahren bedroht gefühlt habe, meint er mich unterbrechend, dass man ja bei Geschwindigkeiten von 20 km/h wohl kaum von Bedrohung reden könne. Auch im weiteren Dialog, der im wesentlichen aus autoritären Belehrungen seiner- und Antworten und Nachfragen meinerseits bestand, blieb die Unterbrechung meiner Sätze ein sehr beliebtes Stilmittel. Nach 3 Minuten war der Spuk vorbei und ich fuhr vollends verdattert von dannen.
Um es mal kurz zusammenzufassen: Der Autofahrer hätte entweder einen hinreichenden Sicherheitsabstand einhalten oder zügig überholen können. Beides lernt man in den allerersten Fahrstunden. Erst das dichte Auffahren hat die potentielle Unfallsituation provoziert (vgl. §1 StVO). In der weiteren Folge hielt der Fahrer mitten in der Abzweigung (rechts konnte ich bequem dran vorbei fahren, es hätte auch ein Auto vorbeigepasst, vgl. §12 StVO), hupte (vgl. §16 StVO) und hielt abschließend in 2. Reihe (nochmals §12 StVO). Wie der Herr Polizist sein Verhalten im Gespräch mit mir mit dem Leitbild der Polizei in Bayern in Einklang bringt entzieht sich hingegen meiner Kenntnis.
In dem Blog mit dem sympathischen Namen beschreibt Achim seine Probleme bei der Suche nach Bildern für einen Blogpost. Ein bestimmter Käse sollte es sein, und es scheiterte nicht daran, dass es dazu im Wikimedia-Universum keine Bilder gab. Vielmehr war es die Lizenzkombination aus einer umstrittenen (nämlich spätere Versionen der Lizenz ausschließende) Spezialform der GFDL und der ArtLibre-Lizenz.
Ich halte diesen Lizenzwirrwarr auch für ein großes Problem bei der Weiternutzung: Jahrelang haben wir uns auch bei den WP-Texten mit der GFDL abgefunden/rumgeschlagen (und ich widerspreche der Legende, dass zu Zeiten der WP-Gründung keine praktikablerere Lizenz verfügbar war), bis mit der Einführung der GFDL 1.3 und der damit möglichen CC-irgend-was-Migration die Weiternutzung endlich mach- und vermittelbar wurde.
Die Weiternutzung von Bildern halte ich nicht wegen der Lizenzen (d'accord: nicht nur wegen der Lizenzen, da dürften es gerne deutlich weniger sein: CC + PD würde IMHO reichen), sondern auch wegen der Hürden, die wir dem willigen Menschen in den Weg stellen.
Es halt so, dass ein Wikipedia-Artikel nicht nur aus Text, sondern auch aus Bildern besteht. Wenn man, wie ich, schon einige Jahre im Wikimedia-Supportteam regelmäßig Anfragen bekommt, ob man denn Bild x aus Artikel y für seine Webseite/privaten Reiseführer/Diavortrag/Buch/whatsoebber nutzen darf und man dem Kunden eine möglichst gute Antwort geben will, so kommt man nicht umhin, sich dieses Bild einfach mal anzuschauen. Und wenn man dabei einmal die in 8 Jahren angesammelte Routine außen vor lässt und sich einfach mal wie ein total Ahnungsloser die Aufgabe stellt, die Weiternutzungsbedingungen für bspw. das Bild, welches im Wikipedia-Artikel 'Stadttheater Fürth' oben rechts eingebunden ist, herauszubekommen.
Wenn der Nutzer nun auf den recht prominent vorhandenen Link zur Commons-Beschreibungsseite klickt (Aber warum sollte er das tun?), so steht er dort wieder vor der gleichen Seite und dem gleichen Problem mit einem kleinen, aber wichtigen Unterschied: Hier gibt es das Weiternutzungshelferlein, welches einem durch wenige Klicks eine Kopiervorlage für seine Webseite o.ä. liefert mit einer Lizensierungsangabe, bei der man IMHO Expertise im ameisentätowieren braucht, um diese für unzureichend zu halten.
Fazit: Das nützlichste Helferlein für eine lizenzkonforme Nachnutzung ist maximal weit von der Stelle entfernt, an der der Nutzer auf das Bild aufmerksam wird. Leider ist das Weiternutzungshelferlein nur auf Commons verfügbar (und dort nur im Vector-Skin), aber das wäre ein probates Mittel, um dem Nachnutzer die Nennung von Namen und Lizenz zu vereinfachen.
Dies soll keine Entschuldigung sein für schlurig/unter Zeitdruck/Budgetdruck arbeitende Online-Redakteure. Es soll eine Anregung sein, um die korrekte Bildweiternutzung für Otto Normaluser und die gute alte OMA (die leider nicht mehr so heißen darf) nicht unnötig zu verkomplizieren.
Das obenstehende Bild stammt von mir, dem Wikimedia-commons-User Gnu1742 und unterliegt der Creative-Commons-Lizenz CC-by-sa 3.0.
Nebenan erläutert Raymond seine Sicht auf die Lizenzierung und die Weiternutzung seiner Bilder. Eh dass ich derartiges selber schreibe (was ich seit längerem vorhabe) schließe mich dem einfach an, bis auf die Tatsache, dass ich noch keine Rechnungen verschickt habe und auch meine Mailadresse nicht auf Commons erscheint, und staube so einen billigen Blogpost hier ab (Raymond möge es mir verzeihen). Ebenso neige ich dazu, den dort von Stepro verfassten Kommentar bzgl. Gulli-Journalismus zu übernehmen.
Creative-Commons-Nutzung ist nicht schwer und es entstehen einige nette Kontakte.
Bobby California führt 50 überzeugende Gründe auf warum er Papier Pixeln bevorzugt.